Göttinger CDU weiterhin für viergeschossigen Anbau am Otto-Hahn-Gymnasium
Im Kontext der Diskussion um eine bauliche Erweiterung am Göttinger Otto-Hahn Gymnasium (OHG) will sich die Göttinger CDU in der heutigen Schulausschusssitzung auch weiterhin für einen viergeschossigen statt dreigeschossigen Anbau einsetzen. Aus Kostengründen wurde von der Schulverwaltung mit Unterstützung von SPD und Grünen vorgeschlagen, eine Etage weniger anzubauen – so sollten gut eine Millionen Euro gespart werden. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Häntsch, sieht dieses Vorhaben allerdings kritisch. Es ginge um eine Millionen Euro für das vierte Geschoss, das alle räumlichen und didaktischen Probleme der Schule auf einmal lösen könnte. Diese Investition sei im Verhältnis zu den anfallenden Mietkosten für weitere Räume an der BBS II gut vertretbar. Die Stadt schlägt aktuell einen Anbau sowie Anmietungen von Räumen der BBS II vor, Dauer und Höhe der Mietkosten stünden noch nicht fest. Die CDU-Fraktion Göttingen hat nun eine nachträgliche Aufstockung des Anbaus auf eine vierte Etage ins Gespräch gebracht, dieser Vorschlag werde aktuell von der Verwaltung ergebnisoffen bewertet. Häntsch betont in diesem Zusammenhang, dass das OHG das am stärksten angewählte Gymnasium der Stadt sei und große Platzprobleme habe. Der Bedarf an Räumlichkeiten müsse dringend gedeckt werden, auch um der Schule eine Zukunftsperspektive zu geben. Ein viergeschossiger Ausbau sei laut Ansicht der Göttinger CDU-Fraktion die nachhaltigste Lösung des Problems.