Geschrieben von Jennifer Bullert
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Mit einem intelligenten Sensorpflaster wollen Wissenschaftler unter Leitung der Neonatalogie der Universitätsmedizin Göttingen Frühgeborene bei der Atmung unterstützen. Das Verbundprojekt smartNIV wird gemeinsam mit dem Institut für Mikrotechnik der Technischen Universität Braunschweig und drei Entwicklungspartnern aus der Industrie umgesetzt. Es sieht eine schonende nicht-invasive Beatmung vor. So sollen über das elastische Pflaster die Atembewegungen der Früh- und Neugeborenen erkannt und an das Beatmungsgerät weitergeleitet werden. Das sei erstmals millisekundengenau möglich, was bislang nur bei invasiver Beatmung bewerkstelligt werden konnte, erklärte der Leiter der Neonatologie an der UMG, Helmut Küster. Für das Projekt stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mehr als 1,2 Millionen Euro für zweieinhalb Jahre bereit.

Das Sensorpflaster zur Atemunterstützung bei Frühgeborenen (Bild:Eugen Koch)