Göttinger CDU-Fraktion will mit Offener Bühne vonseiten der Stadt lokale Kultur unterstützen
Um die lokale Kultur zu unterstützen, schlägt die Göttinger CDU-Ratsfraktion eine Offene Bühne vonseiten der Stadt vor. Hintergrund sind die allmählich endende Open-Air-Saison sowie die Hygiene- und Abstandsregeln, die nur ein deutlich geringeres Publikum zulassen. Diese Umstände machen einen normalen Kulturbetrieb zurzeit nicht möglich. Reguläre Spielstätten könnten so auch nicht genügend Karten verkaufen, wodurch sich ihr Betrieb nicht rentiere, mahnt Wibke Güntzler, die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion. Um zudem auch der Bevölkerung wieder einen besseren Zugang zur Kultur zu ermöglichen, müsse die Stadt oder eine ihrer Tochtergesellschaften bzw. Partner eine einheitliche Spielstätte zur Verfügung stellen. Die CDU-Fraktion schlägt beispielsweise Schul-Aulen vor, die an den Wochenenden nicht genutzt werden, oder die Lokhalle. An Tagen, an denen das Göttinger Symphonie-Orchester dort keine Konzerte gebe, könnten die Räumlichkeiten anderweitig vergeben werden, da Bühne und Bestuhlung nicht abgebaut würden. Ein entsprechender Antrag soll am 18. September in der Ratssitzung diskutiert werden.