Klimaschutzbeirat der Stadt Göttingen fordert bessere Möglichkeiten für regenerative Energien
Der Klimaschutzbeirat der Stadt Göttingen fordert private Hauseigentümer und Unternehmen dazu auf, ihre Dächer mit Solaranlagen auszurüsten. Anlass war die Inbetriebnahme der 1000. Photovoltaik-Anlage in Göttingen. Derzeit seien lediglich rund vier Prozent der verfügbaren potenziellen Solardächerfläche im Stadtgebiet mit Solaranlagen belegt, so der Klimabeirat. Der Bau weiterer Anlagen müsse zügig vorangehen, wenn die Klimaziele der Stadt Göttingen erreicht werden sollen, mahnt Nils König, Vorstandsmitglied und Vertreter des Klimaschutzbeirates im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität. Derzeit würden nur ca. elf Prozent des Göttinger Stromverbrauchs mittels regenerativer Energien gedeckt. Um sicherzustellen, dass bei Neubauten von vornherein die Sonnenenergienutzung berücksichtigt wird, will der Klimaschutzbeirat im Umweltausschuss einen Antrag einbringen, der die Verwaltung dazu auffordert, eine Solarsatzung für Göttingen zu erarbeiten. Ziel ist es, dass bei allen privaten und gewerblichen Neubauten grundsätzlich eine Photovoltaik- oder solarthermische Anlage auf den Dachflächen gebaut werden soll.
Die Blumenstrauß-Übergabe anlässlich der 1000. PV-Anlage in Göttingen (von links nach rechts: S. Niebur, Fa. Perlutec; A. Schülbe, EAM und Mitglied Klimaschutzbeirat; H. Werner, Anlagenbesitzer; G. Rappenecker, Stadtwerke Göttingen und Mitglied Klimaschutzbeirat; D, Fragel, Energieagentur und Vorstand Klimaschutzbeirat; N. König, KUNST e.V. und Vorstand Klimaschutzbeirat) (Bild: Klimaschutz-Beirat)