Geschrieben von Anja Würfel
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Das Land Niedersachsen wird Mittel in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro bereitstellen, um die vom Bund beschlossene Reform der Psychotherapeutenausbildung zeitnah umzusetzen. Zu den vier ausbildenden Hochschulen wird auch die Universität Göttingen gehören. Sie kann mit den Mitteln damit die für die Umsetzung der Reform erforderlichen Professuren und eine entsprechende Ausstattung finanzieren. Die Ausbildung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist vom Bund auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt worden. Bislang mussten Psychotherapeuten ein Psychologiestudium mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie absolvieren und dann eine Weiterbildung anschließen. Mit Inkrafttreten der Reform am 1. September 2020 werden die Bachelorstudiengänge in der Psychologie an die neuen berufsrechtlichen Anforderungen angepasst. Darüber hinaus entstehen eigenständige psychotherapeutische Masterstudiengänge, die voraussichtlich zum kommenden Wintersemester eingerichtet werden. Die sich anschließende praxisbezogene Weiterbildung wird ebenfalls neu geordnet.