Geschrieben von Jennifer Bullert
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In der Diskussion um die Zukunft des Dragonerangers in Göttingen hält der Stadtverband der CDU an den Plänen für ein Industriegebiet fest. Bereits 2016 und 2017 sei in der Politik darüber abgestimmt worden und der Bebauungsplan sei von allen Fraktionen unterstützt worden, so die Vorsitzende des Stadtverbandes, Carina Hermann. Nachdem die SPD nun ein Umdenken signalisiert hat, wirft die CDU ihr Wankelmütigkeit vor. Unternehmen müssten Planungssicherheit von Verwaltung und Politik erhalten, erklären die Christdemokraten. Sich nun von den Plänen zu distanzieren sei ein „fatales Signal“. Zudem sei das Gebiet für Industrie aufgrund der verkehrlichen Anbindung gut geeignet und bereits industriell geprägt. Seit einigen Wochen macht eine Bürgerinitiative gegen die Flächenversiegelung in Weende mobil. Nach einem Austausch vor Ort erklärten die Sozialdemokraten zuletzt, das Thema noch einmal diskutieren zu wollen.