Geschrieben von Jennifer Bullert
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Am Freitag hat die erste von vier Regionalkonferenzen für die Auswahl der nächsten SPD-Bundestagskandidatur für den Wahlkreis 53 (Göttingen) stattgefunden. Insgesamt drei Kandidatinnen und Kandidaten sind im Gespräch für eine Nachfolge des langjährigen Abgeordneten Thomas Oppermann. Zu ihnen zählen die Juristin Andrea Bindig aus dem Ortsverein Göttingen-Ost, die Studentin Amina Yousaf vom Ortsverein Göttingen-Mitte/Nord und der Chirurg Andreas Philippi vom Ortsverein Herzberg. Ende August hatte Oppermann angekündigt, nicht erneut für den Bundestag kandidieren zu wollen. Über seine Nachfolge sagte er im StadtRadio-Interview: „Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man erst einmal viel Ausdauer hat, ganz klar, ein Gespür für das, was die Menschen bewegt, dass man aber auch zeigt – ich glaube, ich bin nur deshalb direkt gewählt worden, weil bei mir die Menschen das Gefühl hatten: Der sagt, was er tut, und der tut, was er sagt. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, aber ich habe immer meine Prominenz oder meine politische Karriere im Land Niedersachsen oder auch hier in Berlin, genutzt, um für meinen Wahlkreis etwas zu bewegen.“ Oppermann hatte vier Mal den Wahlkreis Göttingen gewonnen. Wer als Bundestagskandidat auf ihn folgt, entscheiden die Delegierten des SPD-Unterbezirks Göttingen auf einer Aufstellungskonferenz am 28. November. Zunächst finden weitere Regionalkonferenzen statt: Morgen in Dransfeld, Donnerstag in Seeburg und am 22. Oktober in Landolfshausen.