AStA der Universität Göttingen warnt vor Folgen der Corona-Pandemie für Studierende
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Göttingen hat zum kommenden Wintersemester vor den Folgen der Corona-Pandemie für Studierende gewarnt. Viele Studierende hätten ihre Jobs verloren und stünden vor einem erzwungen Studienabbruch, außerdem fehle für digitale Lehre vielerorts Personal und Infrastruktur. Weil die Überbrückungshilfe klar gescheitert sei, könne nur eine Öffnung des BAföGs langfristig der finanziellen Not der Studierenden entgegenwirken. Iris Kimizoglu vom Vorstand der bundesweiten Studierendenvertretung schlägt dafür ein Corona-Investitionsprogramm für Hochschulen vor. Langfristig seien gegen die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen jedoch echte Reformen sowie politischer Willen vonnöten. Für den AStA in Göttingen ergibt sich außerdem eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung der niedersächsischen Studierenden, weil viele Bundesländer bereits eine Verlängerung der Regelstudienzeit beschlossen hätten. Weiter müsse auch ausländischen Studierenden durch schnelle und pragmatische Lösungen eine Studienteilnahme ermöglicht werden, so der Göttinger AStA.