Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Gewerkschaft ver.di wertet den gestrigen Warnstreiktag in Süd-Ost-Niedersachsen als Erfolg. Trotz Pandemie, schlechten Wetters und Herbstferien hätten sich in der Spitze bis zu 400 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen in den verschiedenen Städten wie Göttingen oder Wolfsburg beteiligt. Kundgebungen fanden unter anderem auch in Einbeck und Osterode statt. Auch aus dem Home-Office heraus hätten sich viele Beschäftigte am Ausstand beteiligt und ihre Arbeit ruhen lassen, so ver.di. Die Gewerkschaft bemängelt das Angebot der Arbeitgeberseite als „mager“. Zudem kritisiert sie es als „Frechheit“, dass die Arbeitszeit im Osten erst 2024 auf die 39-Stunden im Westen reduziert werden soll. Ver.di kündigte an, auch weiterhin für bessere Tarife im Öffentlichen Dienst kämpfen zu wollen.