Hauptzollamt Braunschweig stellt Welpen und Schlachterzeugnisse in Transporter bei Hann. Münden sicher
Bei einer Kontrolle am Dienstag hat das Hauptzollamt Braunschweig auf dem Parkplatz Hackelberg bei Hann. Münden zwei Welpen sowie Schlachterzeugnisse in einem Transporter aus Bulgarien sichergestellt. Aufgrund des Seuchenschutzrechts wurden die beiden Welpen vom Veterinäramt in amtliche Quarantäne genommen, um sie auf Tollwut zu überprüfen. Die beiden Fahrzeuginsassen aus Rumänien hatten zwar Heimtierausweise vorgelegt, jedoch bezweifelte der Zoll deren Echtheit. Daneben fanden die Beamten in dem ungekühlten Transporter ein ganzes, geschlachtetes Schaf sowie weitere Schlachterzeugnisse von Schweinen. Dem Zoll zufolge stammen diese vermutlich aus Hausschlachtungen in Rumänien. Es sei jedoch nicht erlaubt, selbstgeschlachtetes Fleisch in andere Länder zu importieren. Grund sind fehlende, aber nötige Gesundheitsnachweise. Rumänien gelte außerdem zurzeit als Hotspot für Schweinegrippe. Das Fleisch wurde daher amtlich vernichtet. Das Veterinäramt des Landkreises Göttingen prüft weitere Schritte.