Bei Erhärtung des Verdachts auf Blindgänger plant Stadt Göttingen Evakuierung für 30. Januar
Falls sich die Verdachtsfälle auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Godehardstraße erhärten sollten, plant die Stadt Göttingen eine Evakuierung für den 30. Januar. Betroffen wären Anwohnende in einem 1.000-Meter-Radius. Darüber hinaus sollten auf Empfehlung der Stadt auch Anwohnende bis zu einem Radius von 1.250 Metern geschützte Bereiche wie beispielsweise Keller aufsuchen, um im Falle einer Explosion nicht von Splittern getroffen zu werden. Bereits im Oktober hatte die Stadt die Öffentlichkeit darüber informiert, den Boden der Godehardstraße auf Kampfmittel zu untersuchen. Die Vorbereitungen sollen zu Beginn des neuen Jahres so weit fortgeschritten sein, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Sondierungspunkte eingehender untersuchen kann. Über eine mögliche Evakuierung wird die Stadt rechtzeitig informieren.