Geschrieben von Julia Kleine
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Der Flecken Bovenden strebt keine interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen zur Umsiedlung eines Betonwerks an. Entsprechenden Gedankenspielen des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten, Ehsan Kangarani, und der parteilosen Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Doreen Fragel, bei der Standortsuche für ein Betonwerk das Gebiet des Flecken mit einzubeziehen, erteilte der Bovender Bürgermeister Thomas Brandes nun eine deutliche Absage. Der Flecken Bovenden sei immer an einer interkommunalen Zusammenarbeit interessiert, diese müsse allerdings Sinn machen und vor allem müssten damit gemeinsame Interessen von der Stadt Göttingen und dem Flecken Bovenden verfolgt werden, so Brandes. Zudem verwies er auf einen Ratsbeschluss, nachdem es ein Planungsziel ist, in Bovenden der Binnenentwicklung Vorrang vor der Expansion ins Umland einzuräumen. Der Ansiedlung innovativer Unternehmen werde Vorrang vor flächenverzehrenden Gewerbebetrieben, wie beispielsweise einem insbesondere auch lärmintensiven Betonwerk, gegeben, so Brandes.