Diskussion im Umweltausschuss: Vermehrte Förderung und Nutzung von Windkraft in Göttingen abgelehnt
Ein in der vergangenen Sitzung des Umweltausschusses eingebrachter Antrag des Klimaschutzbeirates Göttingen auf vermehrte Förderung und Nutzung von Windkraft in Göttingen ist an der Mehrheit von CDU und SPD gescheitert. Wie der Klimaschutzbeirat mitteilte, sei diese Entscheidung sehr bedauerlich, da der Göttinger Masterplan 100 Prozent Klimaschutz ursprünglich eine Reihe von Windkraftanlagen vorgesehen hätte. Auch die Grünen-Fraktion im Göttinger Stadtrat kritisierte die Entscheidung von SPD und CDU im Umweltausschuss scharf. Es werde ein großes Potential zur Erzeugung regenerativen Stroms aus Windenergie auf Jahre nicht erschlossen, so Sabine Morgenroth von den Göttinger Grünen. Die SPD reagierte zuletzt auf die Kritik und begründet die Abstimmungsentscheidung unter anderem damit, dass Windkraftanlagen in Göttingen nur schwer umsetzbar seinen, da potenzielle Flächen aus Gründen des Natur- und Artenschutzes knapp oder gar nicht vorhanden wären. Den Weg eines neuen Flächennutzungsplanes und die Aufweichung von Natur-, Arten-, und Landschaftsschutz zum Wohle der Windkraft wolle man nicht gehen, teilte die SPD mit. Potenzial sehe man dagegen für den Ausbau der Photovoltaik-Anlagen in der Stadt – dafür, Göttingen zu einer „Solar City“ zu machen, wolle man sich weiter einsetzen, so die SPD weiter.