Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Forschungsgruppe „Medizin und die Zeitstruktur guten Lebens“, an der auch die Universitätsmedizin und die Universität Göttingen beteiligt sind. Insgesamt werden rund drei Millionen Euro über vier Jahre bereit gestellt. Die Forschungsgruppe beschäftigt sich interdisziplinär dabei mit drei medizinischen Anwendungsfeldern. Ziel ist herauszufinden, inwiefern normative Vorstellungen rund um die Endlichkeit beeinflussen, ob medizinische Technologien genutzt werden. So steht die Behandlung chronisch herzkranker, junger Menschen und Erwachsener im mittleren Lebensalter im Fokus, aber auch die Fortpflanzungsmedizin im mittleren Lebensalter. Auch die Gesundheitsversorgung von Senioren ist Forschungsschwerpunkt. An der Forschungsgruppe sind auch die Berliner Humboldt-Universität, die Frankfurter Goethe-Universität und die Oldenburger Carl von Ossietzky-Universität beteiligt. Sie soll im April mit ihren Untersuchungen beginnen.