Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Göttinger CDU-Oberbürgermeisterkandidat Ehsan Kangarani will Beratungsstellen in Immobilien in sozialen Brennpunkten einrichten. Mit dem Vorstoß reagiert er auf eine SpiegelTV-Reportage aus der vergangenen Woche. Diese hatte sich mit den Wohnverhältnissen im Hagenweg 20 beschäftigt. Kangarani zufolge habe die mediale Berichterstattung über diese Wohnzustände für einen großen Imageschaden für die Stadt gesorgt, zumal diese als „Bildungsstadt“ bekannt sei. Kangarani will daher Beratungsstellen in gekauften oder gemieteten Wohnungen sowohl in der Groner Landstraße 9, im Iduna-Zentrum als auch im Hagenweg 20 einrichten. So solle die Hemmschwelle gesenkt werden, Hilfsangebote anzunehmen. Ziel müsse es sein, eine Ghettobildung und „Verslumung“ zu verhindern. Kangarani sieht dabei auch die Stadt Göttingen in der Pflicht.