Geschrieben von Anja Würfel
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Der südniedersächsische Senioren Schutz Bund Graue Panther hat mit einer Anfrage an das Sozialdezernat der Stadt Göttingen Auskunft darüber erbeten, welche Unterstützung die Stadt Menschen anbietet, die in Obdachlosigkeit leben. Wenn fast alle Geschäfte geschlossen sind, würden diese Menschen besonders darunter leiden, denn es gäbe dann weniger Spenden, so Erika Lohe-Saul, Vorstandsmitglied des Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen. Demnach könnten auch die beiden kirchlichen Stationen der Stadt nicht in allem Abhilfe schaffen. Der Verein schlägt deswegen vor, dass die Stadt Räume in leerstehende Hotels oder Pensionen anmietet. Alternativ schlägt der Verein Wohnheimplätze in studentischen Einrichtungen vor. Weil auch die Tafeln schließen, müsse weiter für die Verpflegung dieser Menschen Sorge getragen werden. Dies betreffe auch Menschen mit geringem Einkommen, die das Angebot der Tafel regelmäßig beanspruchen. Wenn mit dem harten Shutdown ernst gemacht werden soll, dürfe diese Personengruppe nicht unbeachtet bleiben, so die Grauen Panther. Gerade diese Menschen könnten das Virus weiter streuen, weshalb diese Menschen mit kostenlosen Masken versorgt werden müssten.