Geschrieben von Anja Würfel
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Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist während der Zugfahrt eine wirksame Möglichkeit, die Verbreitung von Tröpfchen und Aerosolen zu begrenzen. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie der Deutschen Bahn und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Tröpfchen und Aerosole gelten als Hauptübertragungsweg des Corona-Virus. Während größere Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Dies wird durch einen Mundschutz eingedämmt, wie die Studie ergab. Bei den Untersuchungen wurde unter anderem die Atmung eines Fahrgastes in einem ICE mit und ohne Mund-Nase-Bedeckung simuliert. Die Verbreitung von Tröpfchen und Aerosolen wurde mittels Verteilung von künstlichem Speichel und Spurengas nachgebildet und vermessen.