Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der ver.di-Geschäftsführer für den Bezirk Region Süd-Ost-Niedersachsen, Sebastian Wertmüller, appelliert an Arbeitgeber, die Kontakte ihrer Beschäftigten am Arbeitsplatz so weit wie möglich zu reduzieren. Nicht nur private Kontakte müssten eingeschränkt werden, um die Infektionsgefahr zu minimieren, so Wertmüller. Sinnvoll sei es demnach, verstärkt auf Homeoffice-Lösungen zu setzen und dafür entsprechende technische, ergonomische sowie organisatorische Voraussetzungen zu schaffen. Arbeitszeiten sollten zudem so flexibel wie möglich gestaltet werden können. Darüber hinaus sollten auch kostenlose Masken für Beschäftigte bereitgestellt werden sowie die Möglichkeit auf regelmäßige Corona-Tests während der Arbeitszeit für Beschäftigte bestehen, die arbeitsbedingt Kontakt zu anderen Menschen haben. Durch den verschärften Lockdown stünden Arbeitnehmer bereits vor zahlreichen Herausforderungen wie der Kinderbetreuung oder der Infektionsgefahr im ÖPNV. Auch Betriebe und Verwaltungen müssten daher ihren Teil zur Eindämmung der Pandemie leisten, betont Wertmüller. Dabei sollten die Maßnahmen in den einzelnen Betrieben mit den Beschäftigten bzw. ihren Vertretern vereinbart werden.