Landrat Reuter verteidigt Standortwahl der Impfzentren im Landkreis Göttingen
Göttingens Landrat Bernhard Reuter hat Kritik an der Standortwahl der Impfzentren im Landkreis zurückgewiesen. Diese sind in den Sporthallen der BBS II in Göttingen sowie der OBS Herzberg angesiedelt. Zuletzt war daher Kritik aus Hann. Münden gekommen. Die Vorschläge seien fundiert begründet worden und hätten den vom Land Niedersachsen vorgegebenen Kriterien entsprechen müssen, so Reuter. Unter anderem sei die Anzahl der Impfzentren festgelegt gewesen und auch bei der Objektauswahl mussten detaillierte Vorgaben berücksichtigt werden. Vor allem die Erreichbarkeit sei für Reuter besonders wichtig gewesen. Die gewählten Standorte seien zentral und verkehrsgünstig gelegen. Insgesamt habe der Landkreis rund 40 Liegenschaften überprüft und zehn vor Ort besucht, fügte Kreisrätin Marlies Dornieden hinzu. Die von der Stadt Hann. Münden vorgeschlagenen Immobilien hätten allerdings nicht den Kriterien entsprochen. Dornieden zufolge sei aber ein Pilotprojekt für 300 Senioren aus Staufenberg geplant. Dieses solle dazu beitragen, Menschen mit stark eingeschränkter Mobilität ein Impfangebot in ihrer näheren Umgebung zu unterbreiten.