Geschrieben von Tanita Schebitz
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Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) beteiligt sich an der Sammlung von Daten und Bioproben von Corona-PatientInnen für eine nationale Kohortenstudie des Nationalen Pandemie Kohorten Netzes (NAPKON). An der Datensammlung sind alle deutschen Universitätskliniken sowie weitere Akteure im Gesundheitswesen beteiligt. Die gesammelten Daten werden in einer zentralen Daten-Plattform der Medizinischen Informatik der UMG gespeichert. Wie die Leiterin der Zentralen Notaufnahme der UMG, Sabine Blaschke sagte, würden für die Studie die PatientInnen auch nach ihrer Entlassung über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr weiter beobachtet werden, um auch Erkenntnisse zu Langzeitfolgen der Erkrankung zu gewinnen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie ist ein Alter von 18 Jahren sowie eine nachgewiesene Corona-Infektion und eine schriftliche Einverständniserklärung.