Göttinger FDP fordert Abweichen von Verboten hinsichtlich der Parkplatzsituation in der Innenstadt
Um die Innenstadt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu stärken, fordert die Göttinger FDP ein Abweichen von Verboten und Einschränkungen hinsichtlich der Parkplatzsituation. Sie kritisiert dabei ausdrücklich die Pläne von SPD und Grünen, die Parkplätze am Albaniplatz zu entfernen. Diese Maßnahme bedrohe den Einzelhandel in der Innenstadt. Kundinnen und Kunden könne nicht zugemutet werden, all ihre Einkäufe per Bus oder Fahrrad zu transportieren, besonders wenn diese umfangreich seien, erklärte der FDP-Stadtverbandsvorsitzende Patrick Thegeder. Dabei müssten auch Menschen mit Einschränkungen berücksichtigt werden. Auch für die Kulturlandschaft befürchten die Liberale negative Folgen, sollten die Parkplätze am Albaniplatz wegfallen. Davon wären dann vor allem die Stadthalle und das Deutsche Theater betroffen. Publikumsverkehr könnte demnach die Parksituation in den umliegenden Straßen verschärfen. Darum fordert die FDP, eine Strategie zu erarbeiten, um die Kulturzentren zu stärken – beispielsweise durch verbesserte Bus-Taktung und verlängerten Nutzungszeiten.