Geschrieben von Tanita Schebitz
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Die Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GoeSF) weist den vom Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung erhobenen Vorwurf einer Kommerzialisierung im Sport durch die GoeSF entschieden zurück und betont die eigenen nicht-kommerziellen Zielsetzungen. Im Zusammenhang mit den Plänen für eine Weiterentwicklung des Göttinger Jahn-Stadions zu einem „Sport- und Bewegungszentrum“ beklagt das Bündnis im Rahmen einer Pressemitteilung einen fehlenden Einbezug von Göttinger Sportvereinen in das Vorhaben. Außerdem sei von Seiten der GoeSF nicht versucht worden, einen neuen Pächter für das ansässige Restaurant zu finden. Die Räumlichkeiten würden nun einem privaten Fitnessstudio zur Verfügung gestellt. Der Geschäftsführer der GoeSF, Andreas Gruber, bezeichnete die Anschuldigungen unter anderem als „vollkommen aus der Luft gegriffen“. Laut Gruber befindet sich keine der über 100 von der GoeSF betreuten Sportanlagen in Händen von kommerziellen Anbietern, bei den Planungen für das Jahnstadion haben Vereine zudem eine Hauptrolle gespielt. Entgegen der Behauptungen des Bündnisses seien die Vereine in die Überlegungen mit einbezogen worden. Ein Sportverein werde zudem zukünftig die angebotene Fläche nutzen. Betreffend des Restaurants hatte sich trotz intensiver Suche kein Betreiber gefunden, erklärt Gruber. Als eine 100%-ige städtische Tochtergesellschaft, in deren Aufsichtsrat sich alle politischen VertreterInnen der Stadt befinden und die als Sportverwaltung für den Sportausschuss tätig ist, werden laut des GoeSF-Geschäftsführers zudem alle Projekte und Tätigkeiten von Stadt, Politik und BürgerInnen besprochen, bestimmt und begleitet. Die GoeSF sei vor allem in Sinne der BürgerInnen der Stadt und mit nicht-kommerzieller Ausrichtung tätig.