Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Landkreis Northeim ruft zu Vorsorgemaßnahmen auf, um zu verhindern, dass sich die Geflügelpest ausbreitet. Diese zirkuliert seit Ende Oktober in Deutschland. In Niedersachsen ist es bislang zu fast 40 Ausbrüchen der Seuche in Geflügelhaltungen gekommen. Im Landkreis Northeim hat es allerdings noch keinen Fall von Geflügelpest gegeben. Grund für den nun erfolgten Aufruf ist, dass die Zugvögel zurückkehren. Zu den Vorsichtsmaßnahmen zählen, direkten sowie indirekten Kontakt zu Wildvögeln zu unterbinden. Zudem dürfen Geflügelbestände nur an den Stellen Futter und Tränke finden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind. Halterinnen und Halter von Geflügel sollen außerdem Schutzkleidung tragen und für einen guten baulichen Zustand der Stallungen sorgen. Falls vermehrte Todesfälle in den Beständen auftreten oder sich Krankheitssymptome und Leistungseinbußen zeigen sollten, sollte schnellstmöglich ein Tierarzt konsultiert werden. Daneben wird empfohlen, Gehege und Volieren oben mit stabiler Folie zu versehen. Damit soll vermieden werden, dass Wildvogelkot hineingelangt.