Geschrieben von Jennifer Bullert
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Um sich für bessere studentische Arbeitsbedingungen einzusetzen, will die Initiative TVStud Göttingen morgen Nachmittag vor dem Universitätspräsidium protestieren. In verschiedenen deutschen Städten fordern studentische Beschäftigte in einer gemeinsamen Petition zudem tariflich abgesichert zu werden. Unterstützung erhalten sie bislang von fast 500 Personen aus Wissenschaft, Politik und von Gewerkschaften. Als Anlass für die morgige Protestaktion nennt TVStud Göttingen die Kampagne „Keine Ausnahme“. Zu den Forderungen zählen beispielsweise existenzsichernde Löhne und Mindestvertragslaufzeiten statt befristete Stellen, erklärt Initiativen-Mitglied Hannah Grondmann. Appelliert wird auch an den neuen Universitätspräsidenten Metin Tolan. Er solle sich ebenfalls für bessere studentische Arbeitsbedingungen einsetzen. An der Göttinger Universität arbeiten rund 2.000 Studierende als Hilfskraft. Seit dem vergangenen Frühjahr fordert TVStud Göttingen für sie einen Tarifvertrag. Beginn der Protestaktion ist morgen um 15 Uhr vor dem Universitätspräsidium.