Geschrieben von Lucie Mohme
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Der Göttinger Bundestagsabgeordnete der Grünen, Jürgen Trittin, fordert zeitnah klare und bundesweite Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dabei verweist er auf Diskussionen zwischen der Stadt Göttingen und dem Land Niedersachsen hinsichtlich der Impfungen und kritisiert bürokratisches Verhalten. Die Lage auf den Intensivstationen sei ernst, so Trittin. An der Universitätsmedizin Göttingen waren Freitag auf den Intensivstationen von 20 Covid-Versorgungs-Betten noch zwei frei. Bei den Beatmungsgeräten sind gerade erst wieder Betten verfügbar geworden. Dazu erklärte UMG-Pressesprecher Stefan Weller auf StadtRadio-Anfrage: „Die Lage an der Universitätsmedizin und […] auch von Nachbarkrankenhäusern ist alles andere als entspannt. Die ist wirklich angespannt. Wir können es im Moment noch mit den vorgesehenen Kapazitäten betreuen, aber wir sind wirklich an der Grenze und die UMG speziell ist auch vorbereitet in eine nächste Phase zu gehen, wenn es jetzt noch anzieht, dass wir dann Umverlegungen machen müssen, neue Stationen frei machen müssen und dann eben auch andere Intensivbetten noch frei machen müssen.“
Warnungen wie diese müssten Trittin zufolge ernst genommen werden. Von einem bundesweiten Gesetz verspricht er sich mehr Einheitlichkeit bei den geltenden Regeln.