Geschrieben von Tanita Schebitz/Jennifer Bullert
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Der CDU-Kreisverband Northeim fordert ein Mitbestimmungsrecht bezüglich des Kanzlerkandidaten für alle Parteimitglieder. Die Entscheidung um die Kanzlerkandidatur solle auch die Parteibasis mit einbeziehen, um so einen enthusiastischen Wahlkampf zu starten und alle Parteilager zu einen, teilt Kerstin Lorentsen, Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Northeim, mit. Die Forderung nach diesem Vorgehen bilde damit nicht nur den Wunsch nach mehr Mitgliederbeteiligung ab, sondern gehöre zu einer modernen Parteiarbeit. Es sei hier möglich, auf digitale Beteiligungsmöglichkeiten zurückgreifen. Im Rennen um den CDU/CSU Kanzlerkandidat sind aktuell Markus Söder (CSU) und Armin Laschet (CDU). Der Northeimer CDU-Bundestagsabgeordnete Roy Kühne bezeichnete beide Landeschefs als gute Kandidaten. Zugleich betonte er aber, dass derjenige mit dem meisten Vertrauen in der Bevölkerung und bei den Parteimitgliedern als Kanzlerkandidat nominiert werden solle. Da die Umfragen hier Söder vorne sehen, sei auch Kühne davon überzeugt, dass der bayrische Ministerpräsident die größten Aussichten habe.