Ab 24. April: Bahnstrecke Göttingen - Kassel knapp drei Monate komplett gesperrt
Wegen Sanierungsarbeiten an der Schnellfahrstrecke Hannover – Würzburg wird ab dem 24. April der Streckenabschnitt Göttingen – Kassel voll gesperrt. Die Maßnahme soll bis zum 16. Juli laufen und wirkt sich dabei auch auf den Fernverkehr aus. So werden die Fernverkehrszüge über Eichenberg umgeleitet, womit sich die Fahrzeit um bis zu 40 Minuten verlängert. Die Züge auf den Strecken Hannover/Hamburg und Braunschweig/ Berlin verspäten sich in den Bahnhöfen nördlich von Kassel, zugleich fahren sie in die Gegenrichtung nach Süden früher ab. Auch der Nahverkehr ist von den Baumaßnahmen betroffen. Hier fahren unter anderem alle RegionalExpress-Züge auf der Strecke Halle/Erfurt/Kassel und Düsseldorf/Hagen/Kassel vorübergehend den Kasseler Hauptbahnhof statt Kassel Wilhelmshöhe an. Das schließt auch die Regionalbahnen von und nach Korbach ein. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn 114 Millionen Euro in die Sanierung des Streckenabschnitts Göttingen – Kassel. Die Strecke wird jährlich von etwa 15,5 Millionen Fahrgästen genutzt.