Geschrieben von Jennifer Bullert
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Menschen, die bereits eine Infektion mit SARS-CoV-2 überstanden haben, könnten einen reduzierten Schutz gegen Mutationen des Virus aus Nerzen aufweisen. Zu diesem Ergebnis sind Forschende des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen gekommen. Sie wiesen nun nach, dass Antikörper diese Mutationen nicht wirksam hemmen konnten. Im vergangenen Jahr hatte sich das Virus über die Menschen auch auf Nerze übertragen und war dort mutiert. Im Anschluss infizierten sich Menschen mit der neuen SARS-CoV-2-Variante. Daraufhin wurden in Dänemark Millionen Nerze getötet, um die Ausbreitung dieser Varianten zu verhindern. Noch sei nicht geklärt, inwiefern sich das Virus auch in anderen Tieren verändern könnte, die sich über den Menschen infiziert haben.