Geschrieben von Julia Kleine
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Der Northeimer CDU-Bundestagsabgeordnete Roy Kühne hat an die Impfzentren und Impfärzte appelliert, mit den vorhandenen Impfdosen gegen das Coronavirus verantwortlich umzugehen. In einem Brief an die Niedersächsische Gesundheitsministerin forderte Kühne die Nutzung aller verfügbaren Impfdosen. Die Impfkampagne nehme in Niedersachsen und Deutschland Fahrt auf, dennoch komme es Berichten zufolge weiterhin vor, dass angebrochene und nicht verimpfte Dosen vernichtet werden, erklärte der Christdemokrat. Dies sei für ihn absolut unverständlich. Aktuell werden nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission ausschließlich Personen mit erhöhten Risiken und Vorerkrankungen priorisiert geimpft. Daran soll laut Kühne auch weiter festgehalten werden. Er fordert jedoch insgesamt mehr Flexibilität am Tagesende, um frei gewordene Impfdosen von nicht erschienenen BürgerInnen zu nutzen. Laut der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes darf von der Reihenfolge der Priorisierung vor Ort abgewichen werden. Dies ist besonders dann ausdrücklich vorgesehen, wenn dies für eine effiziente Organisation oder eine zeitnahe Verwendung vorhandener Impfstoffe notwendig ist.