„Todesliste deutscher Politiker“: Staatsanwaltschaft Göttingen und LKA ermitteln
Die Staatsanwaltschaft Göttingen und das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen haben die Ermittlungen zu der vor wenigen Tagen in einem Messenger-Dienst veröffentlichten „Todesliste deutscher Politiker“ übernommen. Das teilte Oberstaatsanwalt Andreas Buick gestern mit. Zuvor hatte sich ein örtlicher Bezug zu Niedersachsen ergeben. In dem Dokument finden sich Namen von Bundestagsabgeordneten, die den Änderungen des Infektionsschutzgesetzes zugestimmt hatten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die betroffenen Mandatsträger und ihre Fraktionen bereits in der vergangenen Woche vorsorglich durch das Bundeskriminalamt informiert und sensibilisiert. Die zuständige Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität der Staatsanwaltschaft Göttingen hat das LKA Niedersachsen mit weiteren Ermittlungen beauftragt.