Wegen hoher 7-Tage-Inzidenz: Ab Mittwoch Bundesnotbremse im Landkreis Northeim
Seit Freitag sind im Landkreis Northeim 55 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Zurzeit sind noch 382 Menschen positiv getestet, davon ist Einbeck mit 108 Fällen am stärksten betroffen. Insgesamt haben sich bislang 2.340 Menschen im Landkreis Northeim mit dem Coronavirus infiziert, 45 davon sind bislang verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 110,4. Am Mittwoch, den 12. Mai, greift für den Landkreis Northeim nun die Bundesnotbremse, da die 7-Tages-Inzidenz an drei Tagen in Folge den maßgeblichen Grenzwert von 100 überschritten hat. Die heute Inkraft tretenden Lockerungsmaßnahmen im Rahmen der geänderten niedersächsischen Corona-Verordnung gelten für den Landkreis Northeim nur heute und morgen. Ab Mittwoch gilt die Regelung, dass ein Haushalt sich mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes treffen darf, zudem gilt eine Ausgangssperre ab 22 Uhr. Geschäfte des Einzelhandels für den erweiterten täglichen Bedarf dürfen ab Mittwoch nur noch mit negativ getesteten Kund:innen im Rahmen von Click&Meet Termine machen. Sollte der Inzidenzwert die 150er Marke überschreiten, müssen die Geschäfte schließen und dürfen nur noch Waren zur Abholung anbieten. Im Rahmen der Bundesnotbremse sind zudem körpernahe Dienstleistungen im Landkreis Northeim untersagt, ausgenommen solche zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken. Frisörbesuche sowie Fußpflege bleiben mit FFP2-Maske sowie negativem Corona-Test erlaubt. Für den Individualsport gilt, dass dieser im Freien mit maximal zwei Personen oder dem eignen Haushalt erlaubt bleibt. Sollte der Inzidenzwert im Landkreis Northeim über 165 steigen, wird auch der Präsenzunterricht in Schulen untersagt sowie Kitas mit Ausnahme der Notbetreuung geschlossen. Sinkt die 7-Tages Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Wert von 100, tritt die Bundesnotbremse wieder außer Kraft.