Forschungsteam der Universität Göttingen untersucht Kosten von IT-Sicherheitsmaßnahmen
Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat untersucht, welche Kosten IT-Sicherheitsmaßnahmen im Geschäftsalltag verursachen. Das Verbundprojekt „Prozessorientierte wirtschaftliche Bewertung und Auswahl von IT-Sicherheitsmaßnahmen“ (ProBITS) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung drei Jahre lang mit insgesamt rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Aufgrund der sich ständig wandelnden Bedrohungslage, beispielsweise durch Cyberangriffe und neue gesetzliche Anforderungen, seien Unternehmen zunehmend gefordert, komplexe Bündel aus IT-Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, erklärte Simon Trang, Juniorprofessur für Informationssicherheit und Compliance an der Universität Göttingen. Das Team von ProBITS will nun eine skalierbare Methode entwickeln, mit der Unternehmen die ITS-Maßnahmen wirtschaftlich bewerten und auswählen können. Partner im Projekt ProBITS sind die Universität Halle-Wittenberg, die msu solutions GmbH und die Rezeptprüfstelle Duderstadt GmbH.