Geschrieben von Jennifer Bullert
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Am kommenden Donnerstag beginnt vor dem Schöffengericht in Göttingen die Hauptverhandlung wegen einer Gasexplosion beim Blutspendedienst in der Weender Landstraße. Diese hatte sich am 13. Februar 2015 ereignet und eine Ärztin das Leben gekostet. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsservices war zudem schwer verletzt worden. Angeklagt sind vier Personen. Ihnen wird unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen, weil sie als Maurer bzw. Elektriker ihre Arbeiten nicht vorschriftsgemäß ausgeführt haben sollen. Als die Ärztin am 13. Februar 2015 den Nebeneingang des Blutspendedienstes gemeinsam mit dem Mitarbeiter des Sicherheitsservices betrat und den Lichtschalter im Treppenhaus anschaltete, war es zu einer Verpuffung bzw. Explosion gekommen. Zuvor war den Ermittlungen zufolge vermutlich durch einen Bruch einer Niederdruckergasleitung Erdgas ausgetreten. Der Fall wird am Donnerstag ab 9 Uhr in der Mehrzweckhalle Holtensen verhandelt. Weitere Termine sind für den 7. und 10. Juni angesetzt.