Geschrieben von Julia Kleine
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Niedersachsen fordert angesichts der aktuellen Mietkostenbelastung in Göttingen einen Mietenstopp und mehr bezahlbare Neubauwohnungen. Der DGB bezieht sich dabei auf eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführt wurde. Demnach müssen in Göttingen 49,3 Prozent aller Mieterhaushalte mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete zahlen. Selbst wenn alle Mieterhaushalte auf Wohnungen mit angemessener Größe und Preis verteilt werden würden, fehlen laut der Studie in Göttingen mindestens 9.305 bezahlbare Wohnungen. Der DGB fordert von der nächsten Bundesregierung einen sechsjährigen Mietenstopp. Dieser müsse genutzt werden, um beim Bau bezahlbarer Wohnungen den Turbo einzuschalten, erklärte Agnieszka Zimowska, Vorsitzende des DGB-Kreisverbands Göttingen.