Fahrgastverband PRO BAHN: Harz braucht bessere Anbindung an das Schienennetz
Der Fahrgastverband PRO BAHN Südniedersachsen fordert eine bessere Erschließung der Wirtschafts- und Tourismusregion Harz durch den überregionalen Schienenfernverkehr. Das geht aus einer Stellungnahme des Fahrgastverbands zur Neufassung des Regionalen Raumordnungsprogramms an die Kreisverwaltung und die politischen Fraktionen im Kreistag hervor. Neben einer deutlich verbesserten Erschließung über die Umsteigepunkte Göttingen, Herzberg, Goslar und Nordhausen wird auch die reibungslose Durchbindung überregionaler Bahnlinien in den Harz gefordert. Dies könne etwa durch vereinzelte Intercity-Züge geschehen, wie es für die Küstenregionen, das bayerische Bäderdreieck und das Berchtesgadener Land längst Selbstverständlichkeit sei, erklärte PRO BAHN-Sprecher Gerd Aschoff. Es sei zudem nötig, die Grundsätze der Resolution zu konkretisieren, die im Mai bei der länderübergreifenden Ein-Harz-Versammlung mit Unterstützung des Landkreises Göttingen vorbereitet und verabschiedet wurden.