Geschrieben von Julia Kleine
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Der Göttinger Stadtverband der Jungen Union hat ein Ende der universitären Kooperation mit dem Akademischen Konfuzius-Institut Göttingen sowie mit dem Leibniz-Konfuzius-Institut Hannover gefordert. Die jungen Christdemokraten werfen den Konfuzius-Instituten vor, von der Kommunistischen Partei Chinas finanziert zu werden und der Vermittlung ihrer Ideologie zu dienen, beispielsweise durch entsprechende Lehrmaterialien. Zudem würden kritische Themen wie die Situation der Uiguren oder der demokratischen Aktivisten in Hongkong weder behandelt noch angesprochen, so die Junge Union. Der Stadtverband Göttingen schlägt stattdessen eine finanzielle Stärkung deutscher Sinologie-Seminare vor. Dies würde die China-Kompetenz im eigenen Land stärken, ohne die Gefahr ideologischer Beeinflussung zu riskieren, so der Stadtverbandsvorsitzende Luca Heinemann.