Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der über 37 Millionen Euro teure Forschungsneubau Human Cognition and Behaviour der Universität Göttingen erhält eine Förderung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern. In dem Zentrum soll die menschliche Sozialkognition erforscht werden. Mit der am Freitag erteilten Zusage ist auch eine Förderung für mehrere Großgeräte verbunden. So soll beispielsweise ein Magnetenzephalograph angeschafft werden, mit dem Gehirnaktivitäten millisekundengenau kontaktlos und ohne Geräusche aufgezeichnet werden können. Standort des Forschungsbaus wird der Zentralcampus zwischen Goßlerstraße und Heinrich-Düker-Weg. Im Herbst sollen die Bauarbeiten für das 3.500 Quadratmeter große Gebäude beginnen, Mitte 2025 sollen sie abgeschlossen sein. Insgesamt fördert die GWK acht Forschungsbauten an deutschen Hochschulen. Dafür stellt sie bis 2026 etwa 363 Millionen Euro bereit.