Geschrieben von Jennifer Bullert
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Zellen verschiedener Organe sind unterschiedlich empfänglich für die Entwicklung unterschiedlicher Krebsarten. Zu diesem Ergebnis ist nun die Universitätsmedizin Göttingen gemeinsam mit dem Deutschen Konsortium für trans lationale Krebsforschung und der Technischen Universität München gekommen. Ihre Untersuchungen an Mäusen zeigten, dass sich gleiche Mutationen in Vorläuferzellen der Bauchspeicheldrüse anders als im Gallengang auswirken. Verantwortlich für die krebstreibenden Mutationen sind den Forschenden zufolge gewebespezifische genetische Interaktionen. Von ihren Erkenntnissen erhofft sich das Forschungsteam bessere Therapien gegen Bauchspeicheldrüsen- und Gallengangkrebs. Die Perspektiven für Erkrankte seien weiterhin schlecht, da nur rund zehn Prozent von ihnen nach fünf Jahren noch am Leben seien, so die Wissenschaftler.