Geschrieben von Jennifer Bullert
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Heute hat der fünftägige bundesweite Streik im Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn begonnen. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer mit der Bahn. Der Streik soll bis Dienstag um 2 Uhr nachts dauern. Der Fahrgastverband Pro Bahn Südniedersachsen kritisiert die Arbeitsniederlegung, weil er noch Spielraum für Verhandlungsoptionen sieht. Zugleich weist er darauf hin, dass die Züge von Cantus, Metronom und Nordwest-Bahn nicht vom Streik betroffen sind. Die Deutsche Bahn hat zudem einen Notfallfahrplan eingerichtet. Auch wenn die Lokführer streiken, haben Fahrgäste ein Anrecht auf Entschädigung, sollte ihr Zug mehr als eine Stunde zu spät kommen, erklärt Pro Bahn. Zudem appelliert der Fahrgastverband an die Bahn und die GDL sich auf einen Kompromiss zu einigen.