Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Gewerkschaften in Südniedersachsen fordern von der Politik eine Offensive für gute Ausbildung und Arbeit. Das ist das Ergebnis der Regionskonferenz, die GEW, NGG, ver.di, IG Metall und DGB am Samstag in Göttingen abgehalten haben. Um gute Arbeit zu ermöglichen, seien DGB-Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska zufolge, weitsichtige Investitionen vonnöten. Diese müssten im Bildungs- und Pflegesektor, aber auch im öffentlichen Dienst sowie im öffentlichen Verkehrs- und Bauwesen getätigt werden. Thematisiert wurde unter anderem auch der Rückgang der Ausbildungsplätze um über zehn Prozent im Vergleich zu 2019. Dieser sei nach Angaben von IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Sascha Rossmann durch die Pandemie nicht verursacht, aber verschärft worden. Gefordert wurde von den übrigen Teilnehmenden unter anderem auch, Jobs an den Hochschulen unbefristet anzubieten und studentisch Beschäftigte nach Tarif zu bezahlen. Insgesamt beteiligten sich rund 40 Gewerkschafter*innen an der Regionskonferenz.