Geschrieben von Tanita Schebitz
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Die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza ist gestern in Göttingen zu Gast gewesen und hat an einer Podiumsdiskussion im Amtsgericht Göttingen zum Thema „Digitalisierung der Opferhilfe“ teilgenommen. Anlass des Besuches der Ministerin waren ihre Reise durch das Land im Kontext von „75 Jahre Niedersachsen, 75 Jahre Justizgeschichte“ sowie das 20-jährige Jubiläum der „Stiftung Opferhilfe Niedersachsen“. Auf dem Podium diskutiert wurde unter anderem, wie digital eine wirksame Opferhilfe sein kann und darf. Die Diskutant*innen, ein Polizist, eine Psychologin und eine Mitarbeiterin eines Frauenhauses waren sich am Ende darin einig, dass digitale Angebote die Arbeit mit Opfern einer Straftat zwar verbessern könne. Eine digitale Beratung habe aber ihre Grenzen, weshalb auch der persönliche Kontakt in diesem Bereich unabdingbar sei.