Geschrieben von Tanita Schebitz
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Die Direktorin des Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen, Marina Rodnina, wurde von der Gesellschaft Deutscher Chemiker mit dem Albrecht-Kossel-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wurde Rodnina für ihre Forschung auf dem Gebiet der Biochemie verliehen. Sie hat mir ihrem Team neue Methoden entwickelt, um Ribosomen, die sogenannten „Proteinfabriken“ in lebenden Zellen, zu erforschen. Rodnina konnte dabei zentrale Prinzipien der Proteinproduktion offenlegen. Der Prozess der Proteinproduktion ist besonders komplex: Läuft dabei etwas schief, können die Folgen schwerwiegend und Ursache vieler Krankheiten sein, beispielsweise für Alzheimer, Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen. Mit dem neu gewonnenen Wissen könne nun besser nachvollzogen werden, wie Ribosomen arbeiten und wie genau solche Störfälle in den sogenannten „Proteinfabriken“ der Zellen vermieden werden.