Internationales Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung: Vogelgesang im Frühling wird weniger
Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat herausgefunden, das der Vogelgesang im Frühling sowohl in Nordamerika als auch in Europa abgenommen hat. Zudem ist er ihren Erkenntnissen zufolge auch weniger abwechslungsreich als noch vor 25 Jahren. Das hat die Universität Göttingen mitgeteilt. Demnach untersuchten die Wissenschaftler*innen Daten aus Vogelmonitoring-Programmen und einer Online-Datenbank mit Tonaufnahmen von Vögeln aus freier Wildbahn. Beteiligt war auch der Dachverband Deutscher Avifaunisten. Aus der Datenauswertung ergaben sich über 200.000 Aufnahmeflächen. Wie der Leiter der Abteilung Naturschutzbiologie an der Göttinger Universität, Johannes Kamp, erklärte, seien vor allem Stimmen von Feldlerche und Kiebitz verloren gegangen. Zudem seien besonders die Agrarlandschaften deutlich ruhiger geworden.