Geschrieben von Jennifer Bullert
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Das Netzwerk Migration Region Göttingen kritisiert in einem offenen Brief die geplanten Kürzungen des Landes im Migrationsbereich. Zugleich fordert es ein landesweites Teilhabe- und Integrationsgesetz. Hintergrund ist, dass durch Kürzungen im Haushalt 2022/2023 die Migrationsberatung ihren Aufgaben nicht mehr im bisherigen Umfang nachkommen könne. Dies sei jedoch zwingend notwendig, da zurzeit ein zunehmender Rechtsruck durch die Gesellschaft gehe, so das Netzwerk Migration. Zudem würden durch Kürzungen auch Ko-Finanzierungen entfallen und damit weitere Projekte nicht mehr durchgeführt werden können. Daneben ginge auch Expertise verloren, was die Integrationsprozesse in die Länge ziehen würde. Zuletzt hatte Landtagspräsidentin Gabriele Andretta Ende Oktober die Göttinger Migrationsberatung besucht und erklärt, sich gegen Kürzungen in diesem Bereich einsetzen zu wollen.