Geschrieben von Jennifer Bullert
Datum:
Die Agentur für Arbeit Göttingen, die Industrie- und Handelskammer Hannover sowie die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen ziehen eine gemischte Bilanz zum vergangenen Berufsberatungsjahr. So hat es nach ihren Angaben im Agenturbezirk Göttingen mit 120 Betroffenen beispielsweise fast 36 Prozent weniger Bewerber*innen ohne einen Ausbildungsplatz oder eine Alternative dazu gegeben. Zugleich stiegen in drei anderen Bereichen die Zahlen: So konnten sowohl in der Zuständigkeit der IHK als auch in der der Handwerkskammer mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Allerdings stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen dennoch um rund elf Prozent auf fast 340. Relativ stabil blieben hingegen die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen und der Ausbildungsbewerber*innen. Insgesamt sieht die Arbeitsagentur in der Entwicklung sowohl coronabedingte als auch von der Pandemie unabhängige Ursachen. Unter anderem spiegele sich demnach der demografische Wandel, der weiterführende Schulbesuch und die Aufnahme eines Studiums statt einer Ausbildung in den Zahlen wider, so Arbeitsagenturchefin Klaudia Silbermann.