Standort Göttingen des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt bei Projekt mit ENERCON beteiligt
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat für den Aufbau des Forschungsparks Krummendeich eine Kooperation mit der Firma ENERCON gestartet. An dem Projekt ist das DLR Göttingen maßgeblich beteiligt. Ziel sei es, im Originalmaßstab in einer realen Umgebung an Innovationen in der Windenergie zu forschen, heißt es in einer Mitteilung des DLR. Die Forschungsthemen reichen von einer ganzheitlichen Anlagenplanung, über zukunftsweisende Rotorkonzepte, die Anlagentechnik und Betriebsführung bis hin zu den Umweltauswirkungen und der Akzeptanzforschung sowie der Netzanbindung von Windkraftanlagen. Zunächst sollen zwei Windenergieanlagen aufgebaut werden, die über eine Leistung von jeweils 4,2 Megawatt verfügen. Sie werden laut DLR im Gegensatz zu kommerziellen Windparks bewusst in Hauptwindrichtung hintereinander angeordnet. Die Forschenden können so spezielle Effekte untersuchen, zum Beispiel wie sich die Strömung der einen Windenergieanlage auf die Effizienz, Schallemission und mechanische Belastung der anderen auswirkt. Die Betriebszeit des Windparks ist zunächst auf zwanzig Jahre ausgelegt.