Göttinger Forschungsteam an neuer Methode zum Aufspüren von Fledermäusen beteiligt
Einem internationalen Forschungsteam unter Göttinger Leitung ist es gelungen, eine neue Methode für das Aufspüren von Fledermäusen zu entwickeln. Das teilte die Universität Göttingen mit. Bei den sogenannten Fledermaus-Punktzählungen werden Wärme-, Ultraschall- und Nahinfrarottechnik kombiniert. Bislang wurden Fledermäuse entweder in Netzen gefangen oder ihre Ultraschallrufe wurden aufgezeichnet. Weil jedoch viele Fledermäuse mit Echolot jagen, entgehen sie herkömmlichen Netzen. Die Tiere, die sich nicht mit Echolot orientieren, können hingegen von Ultraschall-Fledermausdetektoren nicht erfasst werden. Mit der neuen kombinierten Methode der Fledermaus-Punktzählungen können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die tatsächliche Anzahl der Tiere nun genauer erfassen, ebenso das Verhalten und die Entwicklung der Fledermauspopulationen.