Geschrieben von Jennifer Bullert
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Nach einer Serie von vier Raubüberfällen in Reinhardshagen, Wesertal-Gieselwerder und Hann. Münden sitzen nun zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen hervor. Bei den Verdächtigen handelt es sich demnach um einen 21-jährigen Reinhardshagener und einen 24-jährigen Hann. Mündener. Sie sollen seit November einen Einkaufsmarkt und drei Tankstellen mit einem Messer bzw. einer Pistole überfallen und Bargeld erbeutet haben. Einem Zeugen war dabei ein verdächtiges Auto aus Hann. Münden aufgefallen, das bei einem späteren Überfall auch von einem Polizisten bemerkt wurde. Dieser hatte sich das Kennzeichen gemerkt, mit dem die Ermittler den Verdächtigen auf die Spur kamen. Die beiden mutmaßlichen Täter waren nach ihrem letzten Überfall bereits einmal festgenommen und dann wieder freigelassen worden. Durch die Zusammenarbeit der Polizei auf hessischer und niedersächsischer Seite konnten die Taten in Zusammenhang gesetzt werden. Daraufhin erließ ein Richter nun Untersuchungshaftbefehle. Die Ermittlungen nach möglichen Mittätern dauern an. Den beiden Tatverdächtigen könnte eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren drohen.