Krankenhäuser vor Cyberkriminellen schützen: Verbundprojekt mit Göttinger Beteiligung erhält über 600.000 Euro
Um die Cybersicherheit in Krankenhäusern zu verbessern, arbeitet die Universität Göttingen in einem Verbundprojekt mit weiteren Partnern an einem entsprechenden Konzept. Beteiligt sind dabei neben der Universitätsmedizin Göttingen auch die Universität Hohenheim sowie 13 weitere Krankenhäuser. Gefördert wird das Projekt mit rund 609.000 Euro vom Bundesgesundheitsministerium. Hintergrund ist die Beobachtung der UMG, dass Beschäftigte inzwischen gezielt von Cyberkriminellen angegriffen würden, heißt es in einer Mitteilung der Universität. Das Verbundprojekt „KISK: Kompetenzorientierte und stellenspezifische IT-Sicherheit für Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern“ soll fehlende Kompetenzen in der Cybersicherheit herausarbeiten und anschließend passende Kompetenztrainings erstellen. Cyberangriffe seien nicht nur gefährlich für die Datensicherheit von Patientinnen und Patienten, so Manuel Trenz, Wirtschaftsinformatik-Professor an der Universität Göttingen. Auch die Gesundheitsversorgung könnte gestört werden, wenn die digitalen Abläufe in den Krankenhäusern beeinträchtigt würden.