Geschrieben von Roman Kupisch
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Auf einer Demonstration gegen die Coronamaßnahmen, sind am vergangenen Mittwoch volksverhetzende Äußerungen getätigt worden. Am frühen Abend versammelten sich nach Polizeiangaben ca. 75 Kritiker der Coronamaßnahmen auf dem Herzberger Marktplatz. Die Versammlung bewegte sich dann auf einer, bei den Behörden angezeigten Marschroute durch den Ort. Bei der dann folgenden Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz habe eine Rednerin aus Duderstadt die Corona-Impfpflicht mit dem Holocaust verglichen. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung ein. Die Versammlungsleitung distanzierte sich unmittelbar nach dem Redebeitrag von den Äußerungen. Insgesamt gab es bei der Kundgebung fünf Redebeiträge. Neben den Maßnahmenkritikern habe auch das Aktionsbündnis Südniedersachsen eine Versammlung abgehalten. Das Bündnis Demonstrierte „für Impfung und Rechtsstaat“ und „gegen Lügen und Volksverhetzung“. Bis auf den Zwischenfall mit der Rednerin blieben beide Versammlungen ohne Zwischenfälle, gab die Polizei an.